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The Mastiff
www.housebandits-mastiff.com/forum/viewtopic.php?t=272

American Mastiff Club
The American Mastiff, by Charles C.
Marshall
(Visit the Website! - Cornell University Library)
Pioniere der amerikanischen
Mastiffzucht

Oben: Housebandits Mastiff. Das weltweit einzig
erfolgreiche Nachzucht-Programm des alten englisch / amerikanischen
Doggentyps.

Housebandits Mastiff Van Dyck*, 17 Monate
Der American Mastiff Club wurde Ende des 19. Jahrhunderts, mit Mr.
Robert Lenox Belknap als Praesidenten und Dr. Richard H. Derby als Schriftfuehrer in
Amerika gegruendet. Zu diesem Zeitpunkt war die Anerkennung in der Oeffentlichkeit
eines "non-sporting" Hundes eher bescheiden. Im hohen Ansehen jedoch standen gute
Arbeitshunde, wie Pointer oder Setter. Die ersten aus England eingefuehrten
Mastiffs trafen eher auf einen kleinen Kreis Bewunderer. Doch vieles was im
Mutterland seinen Ursprung und Anerkennung fand, wurde dauerhaft in Amerika
uebernommen. Die Zucht des American Mastiffs stand dennoch haeufig
qualitativ hinter der Zucht des Englaenders. Die Anfaenge der Amerikanischen Mastiffzucht
taten sich schwer. Der Englaender immer schon recht scharfsinnig, exportierte nicht
selten minderwertiges Zuchtpotential oder "ausgediente Linien". Doch setzte sich trotz
dieser Anfaengerschwierigkeiten die Mastiffzucht in Amerika durch und sorgte auch hier
fuer herausragend gute Nachkommen. Bis zum heutigen Zeitpunkt veraenderte der
Mastiff sein aeusseres Erscheinungsbild. Ein damaliger Champion in einem Ausstellungsring
unserer Zeit, wuerde unscheinbar wirken und wenig zur Kenntnis genommen...

Pioniere der American Mastiffzucht
Bildvergleich unten: American Mastiff Ende des 19. Jahrhunderts /
Old American Mastiff Heute
Links: Pharaoh, owned
by Dr. R. H. Derby, New York City, one of the first American Mastiff! / rechts:
Sandman`s Line

L. Sandman`s Line / r.Hero III. Eigentum v. Mr.
V. M. Hald., General Wayne, Pennsylvania vor 120 Jahren

l. sitzend: Basta In Eternity Pitman`s Line2007 mit
Gruender Mr. Muecke / r. sitzend: Boss u. seine
Tochter, Lady Clare, Eigentum v. Mr. J. L. Winchell, F.Haven, Vermont vor 130
Jahren
Der obige Bildvergleich zeigt dir den alten Doggentyp und die
heutige Kopie. Du wirst nur schwer einen Unterschied feststellen koennen. Die History
des Old American Mastiff erscheint weit weniger aufregend als manch gut
gestaltete Trivialliteratur anderer Mastiffarten. Der Grund ist schnell ersichtlich.
Mit Beginn der Zucht des alten Doggentyps existierte dieser bereits nicht mehr. Lediglich
einige Standardaufzeichnungen und wenig Bildmaterial ueberdauerten den Zeitenwechsel. Die
Historie des Old American Mastiff beginnt somit erst mit seiner
erneuten Geburtsstunde. Zwar laesst sich kein Unterschied zwischen bereits
ausgestorbenen und heute existierenden Exemplaren feststellen, doch ist und bleibt der Old
American Mastiff eine Kopie seiner Vorvaeter. Zudem konnten einige Teile
des niedergeschriebenen Standards nicht 1:1 uebernommen werden. Zum einen passten
einige Niederschriften nicht mit den Bilddarstellungen der damaligen Mastiff-Champions
ueberein. Und zum anderen haette es funktionale Einschraenkungen, u. somit auf
laengere Sicht gesundheitliche Defizite zur Folge gehabt.

History und alles Andere
Die Geschichte des American mastiff ist die Geschichte des English
mastiff. Beide entstanden zum Ende des 19.Jahrhunderts und beide verschwanden in ihrer
Reinheit als Rassehund. 1979 wurde die Zucht des American mastiff neu aufgegriffen, die des
English mastiff folgte 10 Jahre spaeter. Die Ideen zu einer laengst vergangenen
Mastiffzucht unterschieden sich nicht unerheblich voneinander. Der heute als English
Mastiff bekannte Hund sollte an Groesse, aber vor allem an Gewicht alles bis dahin
dagewesene ueberbieten. Der Amerikaner hingegen sollte das Abbild seiner Vorfahren
wiederspiegeln. 1982 gelang mit der Huendin Anastasia die erste absolut identische
Kopie des fruehen Rassehundes. Anastasias Geburtsstunde kann als Geburtsstunde
des Old American mastiff bezeichnet werden. Die Zucht dieses Doggentyps verlief
unspektakulaer, ruhig und stetig. Als Gruender der neuen alten amerikanischen Dogge
gilt Mr. Muecke. Unter "Housebandits Mastiff" gelangten er und seine Mastiffs zu einem
weltweiten Bekanntheitsgrad. Waehrend sich Mr. Mueckes imposanter Familienhund in
privaten Haushalten immer groesserer Beliebtheit erfreute, galt er selbst jedoch
intern als Querolant der Hundezucht. Bis ins heutige Jahr schloss sich Mr. Muecke
weder einem Hundeverein an, noch legte er Wert auf eine offizielle Anerkennung seines
Mastiffs vor unbekannten Publikum. Waehrend in vereinsbetreuten Hundezuchten sich
in den letzten 20 Jahren ein regelrechter Konkurrenzkampf aufzubauen schien, blieben
Housebandits Mastiffs hiervon unberuehrt. Mit hochwertigen Zuchthunden praesentiert
Housebandits Mastiff alle 2 - 4 Jahre bestaendige qualitative Nachzuchten. Die
Zuchtfuehrung des Old American Mastiff ist weltweit einzigartig. Ohne Zwinger -oder
Nebengebaeudehaltung wird ausnahmslos jeder Mastiff innerhalb der Familie als Haushund
gehalten. In grossen Rudeln von bis zu 10 Mastiffs begleiten die Hunde drei bis
viermal taeglich Spaziergaenge. Besucher einer Zuchtstaette koennen diese
Ausfluege begleiten. Ob zu Fuss, zu Pferd oder mit dem Rad - ein einmaliges und
unvergessliches Erlebnis mit den Giganten der Hundewelt. Seit 1998 ist Mr. Muecke an MS
erkrankt. 2003 kehrte der zu 80% Schwerbehinderte mit seinen Old
American Mastiff in seine urspruengliche Heimat zurueck. In einem kleinem Dorf im
Herzen Deutschlands erschuf der dreifache Familienvater eine kleine Oase am Rande
des Nirgendwo. Noch im selben Jahr seiner Rueckkehr eroeffnete der ehemalige
Gesetzeshueter ein Klageverfahren gegen die Listung des Mastiffs. Drei Jahre spaeter
wurde die Listung des Mastiffs gerichtlich untersagt. Ein Zufall liess den Richterspruch
exakt am 4. July, am Independence Day, fallen. Mr. Mueckes erfolgreiche Klage
ging als Praezidentsfall in die deutsche Hundeverordnungsgeschichte ein. Die fehlende
Bereitschaft von Zuechtern und Hundevereinen / Molosser Club, der
politischen Willkuer gerichtlich entgegen zu treten, untermauerte ein weiteres mal Mr.
Mueckes Ansicht ueber den fragwuerdigen Nutzen von hiesigen Hundevereinen.
Stellvertretend klagte Mr. Muecke fuer alle Mastiffarten und bewahrte somit auch den
English Mastiff vor weiteren Listungen. Ein Dank erhielt Mr. Muecke dennoch nicht. Trotz
geringerer Wurfzahlen wird der Old American Mastiff zu oft von
vereinsgetreuen English Mastiffzuechtern als harter Konkurrent gegenueber dem English
Mastiff angesehen. Das ist bedauerlich. Zumal der Old American Mastiff keine
Vergleiche mit einem heutigen English Mastiff zulaesst. Wesen und Optik
unterscheiden sich erheblich voneinander. Hochintelligent und mit angenehmen
Temperament bietet der Old American Mastiff alle Vorzuege eines grossartigen
Familienhundes.
www.housebandits-mastiff.com/forum Du
moechtest mehr ueber den Old American Mastiff erfahren oder suchst Kontakt zu Haltern und
Zuechtern? Lasse dich im Old American Mastiff Forum registrieren und eroeffne deinen
Thread. Mail to: webmaster@housebandits-mastiff.com Du wirst
innerhalb weniger Tage unter deinem gewuenschten Usernamen und Passwort freigeschaltet.
Old American Mastiff, Mr.Muecke

Dieser Mastiff unterscheidet sich in sehr wesentlichen Punkten
von anderen Mastifftypen. Zum einen bewirkt die Differenz im anatomischen
Aufbau eine andere Leistungsfaehigkeit. Zum anderen blieb sein Wesen unveraendert von
freundlicher und geselliger Natur. Seine herausragende Intelligenz macht ihn leicht
erziehbar. Im Gegensatz anderer Mastiffarten ist er nicht stur oder dickkoepfig. Er
bietet als Familienhund Schutz fuer seine Familie. Neigt dabei aber nicht zu Eifersucht.
Dies macht ihn zu einem souveraenen, selbststaendig handelnden Waechter ohne Gefahr
fuer sein Umfeld. Sein Standard wurde 1979 erstmalig nach 1878 neu festgelegt.
Lediglich die Schulterhoehe veraenderte sich einige cm nach oben. Die Zucht innerhalb
dieses Standards fuehrt zu einem einheitlichen Erscheinungsbild. Im Gegensatz zu anderen
Mastiffarten finden sich optisch gleiche Hunde. Der Old American Mastiff verfuegt
ueber ein angenehmes Temperament. Er verfuegt ueber eine hohe Intelligenz die gefoerdert,
nicht ignoriert werden sollte. Sportlich zeigt sich der Old American Mastiff im Verhaeltnis
zu ueblicheren Gebrauchshunderassen eher schwerfaellig. Jedoch vermag er ausgiebige Fahrrad
-oder Reitertouren zuegig auf viele Kilometer zu folgen. Auf einer
Streckendistanz von 2 - 3 Km erreicht er als einzige schwere
Riesenhunderasse Geschwindigkeiten von bis zu 40kmh.
* Anton van Dyck, Flaemisch, 1599 - 1641 / van
Dyck malte 1623, soweit bekannt, sein einziges Paar von Kinderportraets, ebenso einzelne
Kinderbilder in Italien, um den Wuenschen der Dynastie der Patrizier nachzukommen. Die
Inschrift des Kinderportraets gibt das Alter des Jungen mit 4 Jahren u. 7 Monaten an. Trotz
des jungen Alters zeigt der Junge als Erbe seines Vaters autoritaere Haltung. Eine Hand in
die Seite gestemmt, haelt er mit der anderen Hand eine Eisenkette an dessen Ende ein
junger Hund festgebunden ist. Diese Hundeart wurde im fruehen Italien
als Mastiff oder Mastino bezeichnet. Optisch lassen sich von der Hundeart zur
heutigen Hunderasse keinerlei Vergleiche ziehen. Dennoch ist diese Hundeart der
Nemensgeber des heutigen Rassehundes Mastiff.

14 month, female
Mastiff, ehemaliger Kampf - oder
Kriegshund?
Nein. Wie du anhand der Berichte (Cornell University Library) lesen
kannst, handelt es sich bei den erstmalig eingefuehrten und vorgestellten Rassehund Mastiff
um einen grossen Sofahund. Die Tatsache, dass er bis auf seine Groesse und seinen
liebenswerten Charakter nichts zu bieten hatte, liess in einer Zeit in der Arbeitshunde
sich grosser Beliebtheit erfreuten, nicht gerade einen Begeisterungssturm ausloesen.
Waehrend wir in unserer Zeit uns an den grossen Knuddeln erfreuen, galt er
damals eher als nutzloser Fresser. Die wenigen Anhaenger dieser "nutzlosen"
Vierbeiner taten sich schwer irgendein Interesse von Hundeliebhabern zu wecken. Womit auch?
Der Mastiff setzte sich gesellschaftlich nicht durch. Im spaeteren Verlauf der hundlichen
Zuchtgeschichte verhalf nicht zuletzt die Deutsche Dogge vielen grossen Sofahunden zum
Durchbruch. Die Modewelle Luxushund hatte sich in viele hoehere Kreise der Gesellschaft
rumgesprochen. Dies waren Hunde, die nichts weiter als huebsch anzuschauen sein sollten,
jedoch dem feinen hundefuehrenden Herren keine Arbeit abverlangten. Zu den edelsten
und groessten aller Luxushunde schaffte es die Deutsche Dogge. Anmutig und elegant
begleitete sie den "Herren von Welt". Neben ihr konnte wahrlich
kein plumper, kantiger Zeitgenosse wie ein Mastiff konkurieren. Waehrend die
Deutsche Dogge zahlreich in nahezu alle Kontinente verschifft wurde, blieb der Mastiff
zurueck. Manche kreuzten wenige Ueberbleibsel des sanften Riesen mit arbeitssstarken
Hunden und erschufen so groessere Leistungshunde, dessen Leistungspotenzial
allerdings im Ergebnis recht umstritten war. Der Mastiff selbst verschwand. Die Zahl
und die Nachfrage nach Luxushunden stieg zunehmend. Die Rassenvielfalt liess
keinen Geschmack Richtung Sofahund aus, und von Zwerg bis Riesenrasse wurde jeder
Interessent befriedigt. Dieser Geschmacksvielfalt verdanken viele heutige
Luxushunde ihren festen Platz auf dem Sofa. Die Idee des Mastiffs wurde ebenfalls,
wenn auch recht spaet, neu aufgegriffen. Und wie man sieht, erfreut sich heute dieser
kantige und knuddelige Geselle einer weltweiten Anhaengerschaft.
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