Housebandits American Mastiff
 
   

Housebandits American Mastiff

Zweithund American Mastiff

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Der Old American Mastiff findet seine Verwendung in vielen, sehr unterschiedlichen Aufgabenbreichen. Sauberes Sozialverhalten, Intelligenz, hohe Aufnahmebreitschaft sowie Flexibilitaet sind hierbei unerlaesslich. Aggressives Verhalten ist einem Mastiff nicht fremd, jedoch meidet er unsinnige und / oder unnoetige Konfrontationen.

Besitzt du bereits einen Hund und ueberlegst einen Mastiff als Zweithund dazu zu nehmen, beurteile deinen jetzigen Vierbeiner ehrlich. Stelle dir dazu wichtige Fragen; Ab wann reagiert dein Hund nicht mehr auf dich?  

Musst du:

..Hunden oder Menschen aus dem Weg gehen um unangenehme Konfrontationen zu vermeiden?

..ihn in Wald und Flur anleinen, weil er Tiere hetzt?

..ihn wiederkehrend ermahnen, weil er auf fuer ihn bekannte Passanten (Z.B. aus der Nachbarschaft) laut, statt abwartend reagiert?

..auf ihn achten, weil er trotz regelmaessigen und gleichen Ablauf nicht verstanden hat, was ein Brieftraeger ist?

..angst haben, wenn fremde Kinder dein Grundstueck / Wohnung betreten?

..angst haben, wenn du mit ihm spazieren gehst und ein unangeleinter Hund auf dich zu kommmt?

..angst haben, wenn er in eine Rauferei geraet, weil er sich nicht abrufen laesst?

..ihn bei Viehweiden anleinen?

Konntest du eine dieser Fragem mit `ja`beantworten, wird dies nicht das einzige "Aergernis" mit deinem Vierbeiner sein. Du solltest dich keiner zusaetzlichen Belastung aussetzen und dich voll und ganz auf deinen jetzigen Hund konzentrieren. Ein zweiter Hund wuerde euch beiden nicht gut tun.

Fuer den Mastiff selbst, ist es eine Selbstverstaendlichkeit alles zu lieben was du liebst. Es ist keine lange Debatte noetig ihn an einen zweiten Hund / Tier zu gewoehnen. Sicherlich wird er dem "Neuen" zeigen wie es im Alltag bei euch zu geht und Frechheiten nicht dulden. Aber du brauchst keine Angst haben, das er ihn ernsthaft verletzt oder einfach aufisst. Junghunde und Kleintiere werden von einem Mastiff recht schnell als schwaechstes Familienmitglied betrachtet dem besondere Aufmerksamkeit und Fuersorge gilt.

Allerdings solltest du mit der Aufnahme eines Junghundes klare Regeln aufstellen. Ein Hund ist kein Wolf. Anders als bei `Meister Graurock` werden alte, kranke und junge Familienmitglieder gemeinsam versorgt und erzogen. Ueberlaesst du die Betreuung des "Neuen" deinem Mastiff, wird er die Erziehung uebernehmen. Bis zu einem gewissen Grad ist es zu dulden. Jedoch kann ein Hund ebenso wenig einen Hund gesellschaftstauglich erziehen, wie ein Kind ein Kind erziehen kann.

Gleiches gilt andersherum. Hast du bereits einen Hund, und konntest die obenstehenden Fragen alle mit `Nein` beantworten, hast du einen sehr guten Hund. Und auch er wird mit dir zusammen den "Neuen" erziehen und betreuen wollen. Auch hier ist es bis zu einem gewissen Grad zu dulden. Jedoch solltest du ebenfalls nicht auf Einzel - Spazierstunden mit dem "Neuen" verzichten. Hunde sprechen eine komplexe, aber einfache und schnelle Sprache. Du hingegen sprichst schwerfaellig. Es erfordert Geduld und Konzentration deine vielen Gestiken und Worte zu verstehen. Ein Junghund lernt folglich einfacher von einem Hund, als von einem Menschen. Und da ein Hund, gleich einem Menschen, gerne den einfachsten Weg geht, wird ein Junghund, schon allein aus Bequemlichkeit, vom Ersthund lernen wollen. Es ist erforderlich einen Hund die Bereitschaft zu entlocken mit dem Menschen ebenso zu kommunizieren, wie mit einem Artgenossen. Bei einem Junghund ist dies nur moeglich, wenn er die Moeglichkeit bekommt, ein Vertrauensverhaeltnis aufzubauen. Das wiederum kann nur geschehen, wenn du ihm Zeit einraeumst sich auf dich zu konzentrieren. Einzel-Spaziergeange mit Spiel und Spass, innige Schmusestunden, ein geteiltes Pausenbrot und vieles mehr, wird den "Neuen" schnell lehren, das du gar nicht so schwer zu verstehen bist. Einzelbeschaeftigung sollte rassenunabhaengig bis zum 7 Lebensmonat erfolgen, um bei der Haltung mehrerer Hunde Gruppenverhalten zu foerdern und ein Rudelverhalten zu unterbinden.

Es waere also richtig zu behaupten, das es kein Problem sei zwei, drei, vier Hunde zu halten -solange du kein Rudel beherbergst! Doch gleich welche Rasse du hinzu nimmst, bequem wird es die ersten Monate nicht. Frage dich ob du dazu bereit bist und antworte dir ehrlich.

Sicherlich bedeuten zwei Hunde das Doppelte in allem. Doppelter Dreck, doppelte Kosten, und bis zum 7. Lebensmonat eines Hundes doppelte Zeit. Aber als Hundeliebhaber bedeutet es auch doppeltes Glueck! Ich persoenlich moechte keinen meiner Hunde missen. Und spricht der eine von einer Menge Arbeit, weiss ich von lustigen, eindrucksvollen und schoenen Momenten zu berichten. Mein Hundetrupp besteht aus 8 ausgewachsenen Mastiffs. Zugegeben ist es ein ungewoehnlicher Anblick, wenn meine Hunde um die Ecke kommen. Aber schoen ist es!

Fragen? 

Telefon: 05865, 988 258 - Training fuer Doggy & Co

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