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Old American Mastiff Standard

"(Old) American Mastiffs just 70cm to 80cm tall and weigh from 60 to 80kg. They are determined,
courageous and loyal. Mastiffs are excellent family dogs and love children. They have
a reputation for being lazy and they often snore and drool."

Was, und wozu ist ein Standard?
"Standard, die Perfektionierung der
Funktion. Ein korrekter Hund steht im Gleichgewicht, bewegt sich frei und problemlos. Seine
Mechanik ist besser und es treten weniger Krankheiten und Verschleisserscheinungen auf.
`Die Gesamterscheinung ist das Zusammenspiel von Knochenbau und Muskelstrukturen sowie die
symmetrischen Proportionen der einzelnen Teile zueinander und zum Ganzen.` Lange Ruecken
sind zu weich, kurze oder breite beschraenken die Aktion ect..."

Das Gesamtprofil des Mastiffs sollte von der Seite
betrachtet quadratisch sein. Ein idealer Gewichtsausgleich ist vorhanden, wenn die Laenge
vom Schulterblatt bis zur Hinterhand mit der Hoehe des Widerrist gleich ist. Lasse dich
aber nicht von der Grundflaeche auf der der Mastiff steht taeuschen. Diese ist geringfuegig
laenger, weil im normalen Stand das Sprunggelenk etwas weiter hinter der Huefte steht.
Somit erscheint die Grundflaeche etwas laenger als die Widerristhoehe. Messe immer vom
Schulterblatt zur Hinterhand und Widerristhoehe, nicht jedoch die
Grundflaeche.

Vom Halsansatz bis zum Oberkopf ist der Hals stark
bemuskelt und zeigt eine deutliche Woelbung. Der Hals darf nicht kurz und breit
sein! Achte immer darauf das er lang und kraeftig ist. Die Haut sitzt locker und
bildet unterhalb eine Wamme die nicht zu stark ausgepraegt sein darf.
 
Huefte und Hinterlaeufe. Dieser Bereich ist
ausserordentlich wichtig. Die Huefte ist lang abfallend, der Oberschenkelknochen besitzt
eine gute Laenge. Der Corpus femoris ist ueber das Kniegelenk mit dem Unterschenkel und mit
der Huefte, somit mit dem Rumpf verbunden. Die Wichtigkeit ist also ersichtlich,
die Schubkraft liegt in diesem Bereich. Die lange Huefte laesst eine aufgewoelbte
Rueckenlinie erkennen. Diese aufgewoelbte Rueckenlinie sorgt fuer den im Standard
geforderten tiefen Rutenansatz.

Die Rute reicht bis zum Sprunggelenk, im Idealfall
noch etwas darueber hinaus. Im Ansatz dick, nach unten hin spitz zulaufend, sollte die Rute
im Ruhezustand mit einen Pumpemschwengel Aehnlichkeit zeigen. Tibia, der
Unterschenkel, besitzt ebenfalls eine gute Laenge. Das Kniegelenk steht im oberen
Drittel der Hinterhand. Die richtige Kniewinkelung fuehrt zu einer guten Entwicklung des
Sprunggelenks, dies wiederrum ist fuer die Standfestigkeit der Hinterhand
ausschlaggebend.
 
Der Rippenkorb ist gewoelbt, jedoch nicht
tonnenfoermig oder flach. Die Schulterblaetter sind stark bemuskelt, schraeg nach hinten
liegend. Der Oberarm bewegt sich paralell zum Brustkorb. Die Vorderlaeufe sind schwer und
wirken ausserordentlich kraeftig. Die Zehen sind gut aufgeknoechert, im Schritt zeigt der
Mastiff einen raumgreifenden Gang, der schnellere Bewegungsablauf ist kraftvoll
dennoch leicht.
 
Kopfstudie, Huendin
Der Kopf erscheint von allen Seiten im
Quadrat mit loser Haut. Die Ohren sind im Verhaeltnis zum Kopf relativ klein
(ausnahmen bilden Junghunde) und dicht am Kopf getragen. Die Augen sind Haselnuss bis
dunkel Braun (siehe unten: Farben und Abweichungen).

Die schwarze Maske wird im Standard gefordert und
muss auch bei dunkel gestromten Mastiffs gut erkennbar sein. Die schwarze Maske sollte
gut sichtbar als Maske, jedoch nicht als black face getragen werden, sie aehnelt
im Idealfall einer "Banditenmaske". Die Belefzung ist lang, jedoch nicht
uebermaessig und zu lose.
 
Kopfstudie, Ruede; "Achte grundsaetzlich beim Erwerb
deines Mastiffs auf die Faltenbildung. Sie wird nur sichtbar, wenn der Hund seine Ohren
aufmerksam hebt."
Der Nasenschwamm ist schwarz mit weit geoeffneten
Nasenloechern. Der Stop ist gut ausgepraegt, jedoch auch hier nicht uebermaessig. Die
Backen sind kraeftig und gut entwickelt. Die Zaehne sollten gut aufeinander passen und sind
weit auseinander stehend. Ein Vorbiss ist durch den quadratischen Kopf recht
wahrscheinlich und findet sich bei jedem zweiten Masriff. Die Stirn bildet eine
Vertiefung in der Mitte der Stirn, die sich im Ruhezustand leicht abzeichnet, bei
Aufmerksamkeit jedoch deutlich mit Faltenbildung sichtbar wird. Achte grundsaetzlich
beim Erwerb deines Mastiffs auf die Faltenbildung. Sie wird nur sichtbar, wenn der Hund
seine Ohren aufmerksam hebt. Dabei bleiben die Ohren dicht am Kopf, Falten bilden sich,
einer Denkerstirn gleich, rund um die Stirnfurche. Faltenbildung ohne aufmerksames anheben
der Ohren, weist auf eine uebertriebene Zuchtform (Zuchtuntauglich!) oder auf eine Kreuzung
hin. Gleich verhaelt es sich mit zu wenig Faltenbildung. Solltest du auf der Suche
nach einem guten Zuchthund sein, vergleiche Hunde von mehreren Zuechtern! Lasse dir dort
unbedingt das handling vorfuehren. Nebst dem leichten Bewegungsablauf, wird dir auch die
Faltenbildung gezeigt. Beachte beim Faltenwurf, dass diese nicht in den Augenbereich hinein
ragen darf. Die Ohren aufmerksam gestellt, erscheint der Schaedel von vorne in einem
korrekten Quadrat. Zwischen den Ohren ist der Schaedel breit und flach, niemals eifoermig
oder uneben.

Aufmerksam. Die Vertiefung in der Mitte der Stirn mit Faltenbildung
ist deutlich zu erkennen. Die Ohren sind am hoechsten Punkt des Kopfes angesetzt und
grundsaetzlich etwas dunkler gefaerbt als die uebrige Fellfarbe. Achte immer darauf, dass
die Falten niemals bis zu den Augen reichen oder wulstig erscheinen und sich nur an der
Stirnfurche bilden - Denkerstirn!

Kopfstudie, Ruede
Ausgewachsen. Die Ohren zeigen sich relativ klein und
dicht am Kopf getragen. Der Schaedel erscheint von allen Seiten in einem korrekten Quadrat,
ohne uebermaessige Faltenbildung. Von der Seite betrachtet achte auf den gerade
verlaufenden Abschluss von Nase zu Oberlippe. Auch erkennst du die "bandit mask".
Das Markenzeichen eines jeden Mastiffs, traegt der Old American Mastiff nicht als black
face!
Farben und Abweichungen

August / 18 / 1981, natuerliche Fehlfarben sind als
zulaessig anzuerkennen. "Es wurde mir kein ersichtlicher Grund zugetragen, weshalb
ich diese Hunde nicht zulassen sollte. Bedenken stuetzten sich auf literarisches
Geschwaetz, nicht auf Fakten. .. ...Die Farbe eines Hundes sollte weit weniger Interesse
wecken, als seine (Funktions)Tuechtigkeit. Das.. .. Ausmerzen von Farben, sowie
Farbschlaegen bleibt untersagt."

Oben: junger Ruede in
beliebter Fehlfarbe weiss
Diese Laune der Natur findet sich nahezu bei
allen Tierarten. Farbvarianten die vom Standardtyp abweichen gelten als umstritten.
Waehrend der eine ueber den Anblick eines weissen Tigers staunt, erschiesst ein
anderer das schwarze Reh, weil man vom Standardtyp abweichendes Wild nicht haben will
- zumindest nicht im eigenen Revier. Aehnlich streitbar verhaelt es sich in der
Hundezucht. Auch hier existieren "Fehlfarben". Und erinnere ich an den
Skandal der ueber Jahre getoeteten weissen Boxerwelpen, wird dem Leser manch
grauenvolle Taten fanatischer `Reinheitsgebieter` nochmals ins Gedaechtnis
gerufen. Die Standardfarbe eines Mastiff ist beige (fawn) mit schwarzer Maske.
Auskreuzungen liessen spaeter die Farben gestromt (brindle) und rot zulaessig werden.
Jedoch gelten reine Fehlfarben teils auch heute noch als `unrein`. Das wenige
Interesse an Farben, s.o., sorgte im Zuchtverlauf fuer eine einzigartige
Mastiff-Farbenvielfalt!

Schwarze
Mastiffs! Sprachen einige vom unreinen Blute, wusste ein anderer sich beim Anblick
eines schwarzen Mastiffs unangenehm an Cerberus erinnert. Heute gilt diese schoene und
seltene Fehlfarbe als ueberaus beliebt.
 
Gruene Augen auf dunklen
Grund. Green Eyes gelten heute als kaum bezahlbare Raritaeten.
Unzulaessig sind Farben
die durch fehlerhafte genetic hervorgerufen werden koennen. Hierzu zaehlt insbesondere die
Farbe Blau. Ebenso unzulaessig sind grossflaechige weisse Abzeichen. `Sollte ein Mastiff
weisse Abzeichen aufweisen, duerfen diese nur vom geringen Maass sein. Sollte eine
Verpaarung in betracht genommen werden, so ist darauf zu achten, das der andere Elternteil
absolut frei von weissen Abzeichen ist.
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